Sonntag, 6. November 2016

Rezension zu "Nebel im August von Robert Domes""

Huhu ihr Lieben!
Heute stelle ich euch ein Buch vor, das zum Nachdenken anregt.

Klappentext: Deutschland, 1933: Ernst Lossa stammt aus einer Familie von „Jenischen“, Zigeuner, wie man damals sagte. Er gilt als schwieriges Kind, wird von Heim zu Heim geschoben, bis er schließlich in die psychiatrische Anstalt in Kaufbeuren eingewiesen wird. Hier nimmt sein Leben die letzte, schreckliche Wendung: In der Nacht zum 9. August 1944 bekommt er die Todesspritze verabreicht. Ernst Lossa wird – obgleich geistig völlig gesund – mit dem Stempel „asozialer Psychopath“ als unwertes Leben aus dem Weg geräumt.

Meine Meinung: Durch den Geschichtsunterricht wusste ich natürlich schon grob, was zur NS-Zeit mit "Unwertem" Leben gemacht wurde.
Jedoch bekommt man nun eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Es ist nicht einfach nur runtergeschrieben, sondern mit Emotionen geschrieben und es sind wahre Schicksale die man da kennenlernt.
Man denkt sich mehrmals Sachen wie "Man sind die Menschen ungerecht" oder "Das hätte man mal mit denen machen sollen".
Ich musste das Buch manchmal sogar zur Seite legen, weil mich das alles so traurig und wütend gemacht hat.
Ich meine was hat diese Familie denn getan? Wieso musste diese Familie auseinander gerissen werden?
Und die schlimmste Frage "Warum musste der kleine Junge, Ernst Lossa, sterben?
Der Autor bringt uns das Schicksal des Jungen mit viel Gefühl nahe und Ernst wächst einem ans Herz.
Ich kann das Buch echt nur empfehlen und vergebe deshalb 5 von 5 Bücherträumen

Ihr seid neugierig geworden?
Dann schaut euch das Buch hier genauer an!
Danke an Laura und den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar!


gust-Filmbuch/Robert-Domes/cbj/e487253.rhd